Völlig irre! Versager-Vorstände Stefan Manth und Matthias Baumann kassieren hohe Provisionen, falls Teile von MOLOGEN verkauft werden

Kaum zu glauben: Die beiden komplett erfolglosen MOLOGEN-Vorstände Stefan Manth und Matthias Baumann sollen reich belohnt werden, wenn sie das von ihnen ruinierte Unternehmen oder Teile davon verkaufen.

Es ist immer wieder verblüffend, auf welche Ideen man bei MOLOGEN kommt. Skandal folgt auf Skandal. Offenbar ist das Prinzip hochansteckend, denn nun zaubert die Gesellschaft unter dem Auge von Insolvenzverwalter Christian Köhler-Ma (Partner bei Greenberg Traurig) ein weiteres Glanzstück der Niedertracht aus dem Hut: Die unfähigen MOLOGEN-Vorstände Stefan Manth und Matthias Baumann sollen hohe Provisionen für den Verkauf von Vermögensgegenständen kassieren.

Ja, richtig gelesen. Die beiden Herren, die wesentlich am Ruin von MOLOGEN mitgewirkt haben, erhalten üppige Belohnungen, wenn sie verwertbare Reste des Trümmerhaufens verscherbeln.

Die Berechnung der Honorare ist etwas umständlich gestaltet. Konkret erhalten Manth und Baumann Prozente für alles, was 1 Mio. Euro Erlös übersteigt. Nehmen wir an, jemand bezahlt 10 Mio. Euro für irgendwelche Patente, die bei MOLOGEN rumliegen. Falls ich richtig gerechnet habe, beträgt die Belohnung dann jeweils knapp 350.000 Euro. Ausgerechnet für jene, die das Unternehmen zuvor in den Abgrund lenkten und hohe Gehälter kassierten.

Mir scheint, es handelt sich wohl eher um eine Art Schweigegeld für die beiden Marionetten von Oliver Krautscheid. Das ganze erinnert mich sehr an Mariola Söhngens „Erfolgsprämie“ in Höhe von 340.000 Euro für das desaströse Jahr 2016. Mehr darüber steht in diesem Artikel:

Perverse Zahlung: Test-Patienten starben schneller, doch MOLOGEN-Chefin Mariola Söhngen kassierte 340.000 Euro Bonus

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