Oliver Krautscheid und die Porno-Models. Versucht der Firmenzerstörer auf ganz plumpe Art sein Image zu retten?

Mit einer Flut bedeutungsloser Blabla-Artikel im Internet versucht Oliver Krautscheid seinen Ruf auf Google zu sanieren. Muss er sich bald auf Jobsuche begeben?

Oliver Krautscheid genießt dem Anschein nach die Gesellschaft von hübschen Frauen. Das zeigen Fotos, die andere ins Internet stellen. Aber warum taucht er dort plötzlich im Umfeld von Porno-Sternchen und Erotik-Models auf? Eine Strategie zur Image-Politur könnte der Grund sein. Muss Krautscheid sich einen neuen Job suchen und ist das der Vorbote auf ein baldiges Aus bei MOLOGEN?

Krautscheid, der Drohnen-König

Wer bei Google „Oliver Krautscheid“ eingibt, findet eine Menge Links zu Beiträgen, die wenig Positives über den vermeintlichen Sanierer und Finanzexperten (Selbstdarstellung) enthalten. Wenig ist dabei noch rücksichtsvoll ausgedrückt, denn eigentlich steht da nichts, das für Oliver Krautscheid als Fachmann für irgendwas mit Wirtschaft spricht.

Wer dann weiter nach hinten klickt, stößt auf eine Seite, die Krautscheid als Top-Experten für Luftaufnahmen mit Flugdrohnen abfeiert. Das ist sehr kurios. Insbesondere, wenn man an die männlichen Tiere von Bienen-, Hummel- und Wespenstaaten denkt, die auch Drohnen heißen und sich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung vollfressen. Noch kurioser wird es, wenn man weitersucht, denn dann kommt man zur Seite Zeitgeistmagazin.com, die von einem gewissen Ramon Schröder betrieben wird und fast nur Artikel über Figuren der Unterhaltungs-und Trash-Kultur enthält: Dschungelcamp, Venus-Messe etc. Bis auf eine Ausnahme. Prominent steht da ein Beitrag von Oliver Krautscheid auf der Startseite (mit edlem Schwarzweißfoto), in dem er selbst über die Gefahr einer bevorstehenden Wirtschaftsrezession referiert.

Strategie gegen das schlechte Image

Klickt man dann noch weiter in die unendlichen Tiefen des Internets zurück, stößt man auf eine Flut langweiliger Artikel, die angeblich alle von Oliver Krautscheid stammen: Union lehnt Forderung Frankreichs nach neuen Schulden ab. Normenkontrollrat mahnt zu höherem Tempo bei Verwaltungsreform. Viele Unternehmen halten sich für ausreichend digitalisiert. Und so weiter. Fast jeden Tag erscheint mindestens ein Laber-Artikel mit dem Autorenhinweis auf Krautscheid. Bricht hier ein Gescheiterter zu neuen Ufern auf?

Offensichtlich nicht. Die Massenproduktion von Blabla-Beiträgen ist wohl Teil einer Strategie, die Krautscheids völlig kaputten Ruf im Internet retten soll. Agenturen, die darauf geschult sind, das befleckte Image ihrer Auftraggeber zu reinigen, machen so etwas, um schädliche Inhalte zu verdrängen. So versucht man den Google-Algorithmus auszutricksen, der mittlerweile ziemlich gut zwischen echten Nachrichten und Pseudo-News unterscheiden kann. Deshalb ist es fraglich, ob Krautscheids Kalkül aufgeht.

Anruf bei Ramon Schröder, dem Eigentümer von Zeitgeistmagazin.com und die Frage: Was haben Sie mit Krautscheid zu tun? Antwort: Ich kenne ihn nicht und möchte auch nichts mit diesem Herrn zu tun haben. Und wie kommt dann dieser Artikel auf Ihre Seite? Ich habe keine Ahnung, das muss einer unserer freien Mitarbeiter veranlasst haben. Beraten Sie Herrn Krautscheid? Nein, wie gesagt: Ich kenne ihn nicht.

Micaela Schäfer und Djamila Rowe

Ramon Schröder ist Manager der Erotik-Sternchen Micaela Schäfer (Spitzname: „Nacktschnecke“) und dem legendären Botschaftsluder Djamila Rowe, Hauptfigur der sogenannten → Borer-Affäre. Heute ist Frau Rowe Erotikmodel und Selbstdarstellerin in diversen Trashformaten im TV.

Sex und Internet, das ist eine höchst wirksame Kombination. Das weiß Oliver Krautscheid ganz sicher von seinem Vertrauten Thorsten Wagner, dem Großaktionär jener Firmen, in denen er als Vorsitzender des Aufsichtsrats sein Geld verdient. Um die Jahrtausendwende → gründete Wagner als Mitgesellschafter das Erotik-Imperium Campoint AG mit unzähligen Sex- und Porno-Angeboten wie zum Beispiel → visit-x oder → BeiAnrufSex.com. Da Namen wie Micaela Schäfer und Djamila Rowe Besucher-Traffic im Internet anziehen wie ein Haufen Kuhscheiße die Fliegen, erhofft man sich für Krautscheids Laber-Artikel über die Rezession wohl ein vorteilhaftes Google-Ranking, das irgendwann die bösen Nachrichten von ganz oben verdrängt.

1 Kommentar(e)

  1. Sid schrieb:

    OMG,der kann wirklich nix…habe mir seinen Beitrag auf Zeitgeistmagazin.com gerade durchgelesen! Vielleicht wird er ja schon im Herbst nächsten Jahres irgendwo an der Stange tanzen weil er keinen anderen Job mehr findet… 😀

    07.10.19 um 16:13 | Permalink

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