Stimmt es wirklich, dass Oliver Krautscheid um einen Einstieg der Nan Fung Group von Mega-Investor Vincent Cheung pokert?

Der Verdacht liegt nahe, dass Oliver Krautscheid oder ein anderer Vertreter der MOLOGEN AG mit dem fetten Investment-Fonds der Nan Fung Group von Vincent Cheung verhandelt, der Biotech-Firmen wie Porzellan-Buddhas sammelt. 

Zur Anfrage bezüglich dieser Information, die aus dem Inneren von Mologen zu mir drang, will sich die Molo-Sprecherin und auch niemand sonst äußern. Die Meldung wird auch nicht dementiert. Auf die Antwort von Nan Fung warte ich noch.

Die Vermutung eines möglichen Einstiegs ist nicht weit hergeholt. Über Umwege ist Cheungs Nan Fung Group bereits mit Mologen verbandelt. Und zwar über die kleine Klitsche Oncologie Inc., die im vergangenen Jahr eine völlig überteuerte Wandelanleihe von Mologen zeichnete und 2 Mio. Euro dafür hinlegte. Falls Oncologie die Kaufoption zieht, kostet eine Aktie dann fast 10 Euro. So steht es in der → Vereinbarung. Weiß der Teufel, welches Verkäufertalent die da reingequatsch hat. Oder welcher Idiot bei Oncologie die Investmentenscheidungen trifft. Hätte er mal besser vorher den Aktienversenker gelesen.

Eine groß angelegte Kooperation zwischen Mologen und Oncologie („weltweite Vermarktung, Gesamtwert 1 Mrd. Euro, blabla…“) platzte natürlich wie alle anderen großen Ankündigungen von Mologen. Immerhin erhielt die Fabeckstraße (Sitz von Mologen in Berlin) 3 Mio. Euro für eine Lizenzvereinbahrung im asiatischen Raum.

Im Sommer 2018 stieg Nan Fung über das Investment-Vehikel Pivotal bioVenture Partners China bei Oncologie ein und zahlte 16,5 Mio. Dollar. Ob die Herren über Nan Fung den ruinösen Kauf der Molo-Anleihe mitbekommen haben? Falls ja, hat derjenige bei Nan Fung, der jetzt um Mologen feilscht, ziemlich gute Karten. Und sicherlich auch einen Grund, der Betrüger-Combo um Krautscheid trotz ihres Rufs über den Weg zu trauen.

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