Stimmrechte für Mologen-HV bei ebay-Kleinanzeigen zu verkaufen | So tief ist die Firma unter Oliver Krautscheid schon gesunken.

Auf dem Ramschportal ebay-Kleinanzeigen werden Stimmrechte für die kommende Mologen-HV am 26. Februar angeboten. Irgendwer versucht auch hier vom Streit um Börsenhallodri Oliver Krautscheid zu profitieren.

Der Link zur Kleinanzeige steht → hier. Text der Kleinanzeige:

Ort: 80331 München – Altstadt

Erstellungsdatum: 22.02.2019

Anzeigennummer: 106099704900049

Zu verkaufen 120.000 Stimmrechte ohne Aktien (Eintrittskarte) für die außerordentliche Hauptversammlung am 26.02.2019 ab 10:00 Uhr im Hotel Maritim, Stauffenbergstr. 2 in Berlin.
Verkauft werden die Stimmrechte blockweise zu 10.000 Stück á 1000,– Euro
Die komplette Position (120.000 Stück) zu einem vergünstigten Gesamtpreis zu 10.000,– Euro
Die Stimmrechte können nach gängiger Art und Weise übertragen werden.
Weiterhin bieten wir einen Fullservice inkl. Stimmabgabe vor Ort nach Aufwand an.
Zu weiteren Fragen bitte das Kontaktformular verwenden.

10.000 Stimmen, das ist nicht wenig, aber auch nicht viel. Vermutlich hat der Anbieter seine Aktien zu diesen Stimmrechten längst weiterverkauft. Irgendwer aus den beiden Lagern Krautscheid vs. Zours wird schon zugreifen.

Möglicherweise ist die Aktion gar nicht legal. Auf jeden Fall ist sie einfallsreich.

Es gibt viele, die vom Streit um Olive Krautscheids Rauswurf aus dem Mologen-Aufsichtsrat profitieren wollen. Die Mannschaft des deutschen Börsenforums Wallstreet-Online ackert rund um die Uhr, um Mologen-kritische Aussagen zu löschen, bevor zu viele Besucher sie zu sehen bekommen. Das lässt WO-Haupteigentümer (und Immobilienhändler) André Kolbinger sicherlich nicht gratis geschehen.

Übrigens, Wallstreet-Online wurde 1998 gegründet. Es war das Jahr, als Mologen an die Börse ging und Gründer Burghardt Wittig zum Millionär machte.

Auch windige Analysten wollen mitnaschen. In den letzten Tagen überschlugen sich die Jubelarien diverser „unabhängiger“ Häuser. Wie auf Bestellung meldete die Analystenklitsche MainFirst das absurde Kursziel 16,60 Euro.

Sogleich ließ Mologen-CEO Ignacio Faus eine stolze Pressemitteilung in den Äther blasen und kommentierte dreist:

Wir freuen uns sehr, dass ein international renommiertes Institut wie MainFirst die Research-Berichterstattung über unser Unternehmen aufgenommen hat. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung unserer internationalen Präsenz und Sichtbarkeit in den Kapitalmärkten.

Wie korrupte Analysehäuser arbeiten muss ich nicht extra aufschreiben, sondern verweise auf meine Recherchen im Zusammenhang mit einem anderen börsennotierten Unternehmen, das regelmäßig den Kapitalmarkt mit getürkten Zahlen belügt. Es handelt sich hierbei um die Dienste von → Berenberg für die RIB SE.

Die verlogene BUY-Empfehlung von Berenberg für RIB ist ein warmer Furz

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