7 Mio. Euro Kopfgeld für den Rausschmiss von Oliver Krautscheid aus dem Mologen-Aufsichtsrat! Wie lange kann sich der Betrüger noch halten?

Nach Jahren voller Lethargie und Selbstmitleid unter den Aktionären von Mologen regt sich endlich professionell aufgestellter Widerstand gegen Missmanagement und Ausplünderung durch die Organe der Gesellschaft und lukrative Privilegien für Großaktionär Thorsten Wagner.

Mologen-Großaktionär Wilhelm Zours von der Balaton AG setzt ein Kopfgeld auf den ungeliebten Aufsichtsrats-Vorsitzenden Oliver Krautscheid aus und bietet 7 Mio. Euro für seinen Rauswurf. Die außerordentliche Hauptversammlung am 26.2.2019 im Hotel Maritim gegenüber der Nazi-Erschießungsstätte in Berlin verspricht spannend zu werden.

Kern der jüngste Anschuldigungen gegen Krautscheid ist der Vorwurf, der Oberaufseher habe sein Amt missbraucht, um seinem engen Vertrauten und Mologen-Großaktionär Thorsten Wagner (GDT GmbH) erhebliche Vorteile gegenüber anderen Aktionären verschafft zu haben. Es geht um eine Wandelanleihe zu extra-freundlichen Konditionen.

Ich berichtete bereits über Krautscheids dreisten Aktionärsbetrug → Der fiese Zock des Spekulanten und Ex-Sexseiten-Betreibers Thorsten Wagner gegen die Aktionäre der Mologen AG…

Nach vielen ungeschickten und naiven Versuchen von Seiten diverser Mologen-Aktionäre scheint dieser Vorstoß gegen Krautscheid und seinen unbehindert betrügenden Aufsichtsrat einigermaßen durchdacht zu sein. Kein Wunder, die Leute hinter der Balaton AG sind intellektuell eine andere Gewichtsklasse als biedere Family Offices und ängstliche Vermögensverwalter und das Anlegen von harten Bandagen gewohnt. Siehe → Biofrontera AG.

Der eine oder andere mag sich wundern, warum ich hier so locker das harte Wort Betrüger als Zuschreibung für Krautscheid und seine AR-Kollegen Stefan Mandt und Michael Schultz nutze. Das geschieht durchaus bewusst und in Kenntnis der einschlägigen Gesetzgebung.

Oliver Krautscheid und viele andere Organe in Vorstand und Aufsichtsrat der Mologen AG lügen und betrügen, dass sich die Balken biegen. Das gilt übrigens auch für die abgedampfte Ex-Vorständin Mariola Söhngen, die jetzt in Belgien bei der Firma → Convent Pharmaceuticals ihr Wesen treibt.

Wer anderer Meinung ist, kann mich gerne abmahnen. Hier ist die  → Zustelladresse. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Gericht meinen Standpunkt bestätigt. Fragt Oliver Krautscheid.

Zurück zum Kopfgeld. Das entnehme ich der Einladung zur nächsten Mologen-HV auf Seite 43. Zum Dokument geht’s → hier.

Da steht schwarz auf weiß:

Herr Oliver Krautscheid hat sich als ungeeignet für die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Mologen AG (die „Gesellschaft“) erwiesen. Der Verfall des Börsenkurses der Mologen AG bestätigt dies. Im Übrigen steht er Herrn Thorsten Wagner zu nahe, der über die ihm gehörende Global Derivative Trading GmbH („GDT”) größter Aktionär und Hauptgläubiger aus den Wandelschuldverschreibungen der Mologen AG ist. Wie Vorstand Walter Miller hat Herr Krautscheid entweder kollusiv mit der GDT Maßnahmen geplant oder ihr zumindest ermöglicht, dass der Großaktionär über die Wandelschuldverschreibungen 6 Jahre lang billig an eine bedeutende Anzahl Aktien der Gesellschaft kommen kann und sich erst zu einem Zeitpunkt zum Bezug von Aktien entscheiden kann, wenn der Erfolg der Mologen AG bereits feststeht.

Ja, der bald gewesene Mologen-Finanzvorstand Walter Miller bekommt auch sein Fett weg. Und weiter:

Der GDT wurde vermutlich mit Hilfe pflichtwidriger Entscheidungen der Geschäftsführung und unter Einsatz ihres Einflusses auf die Gesellschaft über die Kündigung der Wandelschuldverschreibungen und Anpassung derer Bedingungen, die Möglichkeit eingeräumt, deutlich unter jetzigem Börsenkurs Aktien der Mologen AG zu einem zukünftigen Zeitpunkt in bis zu 6 Jahren zu erwerben, an dem der Erfolg der Mologen AG bereits feststeht. Bis dahin soll die Gesellschaft außerdem, trotz anhaltender Verlustsituation, von 6% p.a. auf 8% p.a. erhöhte Zinsen an die Inhaber der Wandelschuldversschreibungen bezahlen. Es liegen erhebliche Verdachtsmomente dafür vor, dass mindestens der Vorstand Walter Miller, das Aufsichtsratsmitglied Oliver Krautscheid, gegebenenfalls aber auch weitere Organmitglieder, hierzu mit der Hauptaktionärin GDT die Situation zur Bevorteilung der Inhaber der Wandelschuldverschreibungen und dies ist in erster Linie die Hauptgläubigerin GDT, bewusst herbeigeführt haben und hierbei auch die Alternativmöglichkeit einer weiteren Kapitalerhöhung trotz anhaltender Verlustsituation nicht ernsthaft in Betracht gezogen haben, diese garantiert oder zwischenfinanziert durch die Deutsche Balaton Aktiengesellschaft…

Danach geht es im Text um den fragwürdigen Aktiensplit im Verhältnis 5:1 und die daraus entstehenden Vorteile für Thorsten Wagner. Und vieles mehr, worauf ich bereits vor Monaten aufmerksam machte.

Dann kommt Zours auf den Punkt:

Mit Schreiben vom 25. Oktober 2018, adressiert an den Vorstand Miller sowie das Aufsichtsratsmitglied Krautscheid, und einem nachfolgenden Telefonat mit dem Finanzvorstand Miller am 26. Oktober 2018 unterbreitete die Deutsche Balaton Aktiengesellschaft der Mologen AG ein Angebot zur Absicherung einer Kapitalerhöhung zur Abdeckung des Kapitalbedarfs aus der Kündigung der Wandelschuldverschreibungen über 7 Mio. Euro.

Dass es sich bei diesen 7 Mio. Euro um eine Abschussprämie für Krautscheid handelt, steht in einer Mologen-Adhoc vom 26.10.2018, die in der HV-Einladung auszugsweise zitiert wird. Da ist unmissverständlich von einem “Kontrollwechsel in Bezug auf die Gesellschaft” die Rede. Siehe Seite 43.

Abschließend fasst Balaton-Zours zusammen und erklärt das Manöver Krautscheids zugunsten seines Kumpels Wagner so:

Es liegt der Verdacht nahe, dass GDT, das Aufsichtsratsmitglied Oliver Krautscheid, das Vorstandsmitglied Walter Miller und gegebenenfalls auch weitere Organmitglieder den Sachverhalt und die Kapitalmarktmitteilungen absichtlich so gestaltet haben, damit Aktionäre an der Kapitalerhöhung für teuer Geld teilnehmen, dann eine Warnung vor der Insolvenz bekanntgegeben wird und die GDT sich als Helfer in der von der GDT selbst geschaffenen Not gerieren kann, um deutlich günstiger (nämlich zu nur rd. 1,60 Euro je Aktie nach Zinszahlungen) an eine Vielzahl an Aktien der Gesellschaft herankommen kann.

Spätestens jetzt ist klar, dass die HV Ende Februar einen hohen Unterhaltunsgwert bieten wird. Ich denke, dass ich zur Abwechslung wieder mal hingehen werde.

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