Serienlügner Oliver Krautscheid | Folge 1

Willkommen in meiner neuen Lügenserie „Serienlügner Oliver Krautscheid“. Ich finde, nach Einstellung der „Lindenstraße“ (ARD) braucht die Welt etwas Neues, worauf man sich freuen kann. 

Deshalb habe ich diese Serie erfunden, die so schnell nicht zu Ende gehen wird. In jeder Folge präsentiere ich euch eine Lüge, die von Oliver Krautscheid in die Welt gesetzt wurde. Wenn ich mir ansehe, was sich da in all den Jahren angesammelt hat, stehen mir selbst die Haare zu Berge. Der multiple Aufsichtsrat und Firmenvernichter Oliver Krautscheid lügt und betrügt, dass sich die Balken biegen.

Lasst mich also beginnen. Für die erste Folge meiner Serienlügner-Artikelserie fand ich ein mündliches Zitat von Oliver Krautscheid aus einer Gerichtsverhandlung im Jahr 2017 vor dem Berliner Kammergericht. So heißt die zweite Instanz in unserer Hauptstadt. Krautscheid hatte ja gegen mich auf Veröffentlichungsverbot des Aktienversenkers geklagt und ist damit krachend gescheitert. Jetzt hängt die Entscheidung beim BGH. Bei aller Kritik muss man Ruinator Krautscheid eines lassen – er bleibt hartnäckig. Das macht ihn stark gegenüber seinen unbedarften und chaotisch agierenden Gegnern unter den Mologen-Aktionären, die in ihren kleinen Vermögensverwaltungen sitzen und sich seit Jahren übertölpeln lassen. Auf der Molo-HV am 26. Februar 2019 werden wir sehen, ob Neu-Feind Wilhelm Zours von der Beteiligungsgesellschaft Balaton aus einem härteren Holz geschnitzt ist als jene Börsenbubis, die sich Krautscheid bisher entgegenstellten.

Jetzt aber wirklich zur ersten Serienlüge meiner Lügenserie. Vor dem Berliner Kammergericht erzählte Krautscheid wortwörtlich den drei anwesenden Richtern, wie er sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender versteht:

Ich mische mich als Aufsichtsrat nicht in die Geschäfte ein. Ich habe nichts mit der Geschäftsberichterstellung zu tun. Ich sehe die [Geschäftsberichte] erst, wenn sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Muss ich das kommentieren? Ich glaube nicht. Krautscheid mischt sich sehr wohl ein. Mit den bekannten verheerenden Folgen, denn er versteht nichts von Unternehmensführung. Jede AG, bei der Krautscheid im Aufsichtsrat sitzt, erleidet einen beispiellosen Niedergang. Es bedarf keiner forensischen Analyse, um die Ursache zu kennen. Sie heißt Krautscheid.

Bei der Mologen AG wurde Krautscheids akribische Einmischung sogar haarklein geregelt. Dort fungiert der Vorstand eher als Sekretariat und arbeitet ab. Er darf nicht mal über Ausgaben für Dienstleistungen entscheiden, die 10.000 Euro übersteigen, sondern muss im Aufsichtsrat (also bei Krautscheid) nachfragen. Auch die Unterzeichnung langfristiger Verträgen mit Kostenvolumina von über 100.000 Euro pro Jahr ist dem Vorstand ohne Zustimmung Krautscheids streng verboten. Genauso wie die Vereinbarung von Forschungkooperationen.

Die Liste der auferlegten No-Gos im Mologen-Vorstand lässt sich beliebig fortsetzen. Es muss eine demütigende Qual sein, unter Krautscheid zu dienen. Nur so erklärt sich der groteske und bis heute öffentlich unbegründete Bonus für Mologens Ex-Vorstandsvorsitzende Mariola Söhngen, die für das desaströse Geschäftsjahr 2016 → fette 340.000 Euro zu ihrem Gehalt dazugelegt bekam.

Krautscheids Lüge vor dem Berliner Kammergericht bleibt nicht die einzige Unwahrheit, die in diesem Verfahren über seine falsche Zunge rollte. Der Abwechslung halber werde ich jedoch in den nächsten zwei Folgen auf andere Quellen verweisen.

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