Wer glaubt, dass Oliver Krautscheid mit seinen Anwälten nur börsennotierte Unternehmen wie die Mologen AG überfällt, sollte mal lesen, wie er dabei half, die kleine Firma CaptainCork zu klauen. Das Manöver ist daneben gegangen

Dieser Artikel erschien im August 2014. Welche Rolle spielen Anwälte in den Firmenraubzügen von Thorsten Wagner und Oliver Krautscheid?

Das fragt man sich angesichts der chaotischen Mologen-HV am 13. August 2014, die vom Düsseldorfer Anwalt und stv. Mologen-Aufsichtsratschef Stefan ten Doornkaat ganz im Sinne von Wagner und Krautscheid geleitet wurde.

Doornkaat hat sich woanders schon bewährt.

Das ist nicht weiter verwunderlich, auch bei der Easy Software AG scheint Krautscheid sich mit Doornkaat schon seit langem eng abzustimmen, wie ich → hier berichtete. Inzwischen sitzen dort beide im Aufsichtsrat.

Natürlich durften Wagner und Krautscheid auf der Mologen-HV Doornkaat nicht jedes Wort einflüstern. Das ist qua Aktiengesetz ja gar nicht erlaubt. Vielleicht hat man deshalb einen Unterstützer neben ihn gesetzt, den Freshfields–Anwalt Christoph Seibt. Denn Doornkaat war mit seiner Rolle ganz offensichtlich überfordert.

Es war für alle sichtbar, wie Doornkaat unter dem Einfluss von Seibt agierte. In wessen Auftrag der handelte? Wer uns das verrät, bekommt eine Flasche Wein aus dem Laderaum von → CaptainCork geschenkt.

Krautscheids Fantastic-Desaster.

Ein weiterer Advokat an der Seite von Krautscheid sitzt mit ihm im Verwaltungsrat der maroden Fantastic Company AG und heißt Roger Meier. Diese Zuger Briefkastenholding gehört inzwischen fast vollständig dem Firmenräuber Thorsten Wagner und macht seit Jahren durch spektakuläre Kapitalvernichtung von sich reden.

Über die Fantastic Company AG und wie sie von Krautscheid & Co. als Selbstbedienungsladen genutzt wird, berichtet mein Aktienversenker schon seit 2010. Als Hobby und aus Überzeugung, dass man solchen Börsenhallodris das Handwerk legen muss.

Das ist Krautscheid natürlich gar nicht recht, wie er auf der Mologen-HV deutlich zu verstehen gab.

Die besseren Anwälte haben gewonnen.

Vermutlich um das Blog Aktienversenker zu stoppen, ließ sich Krautscheid zusammen mit den anderen Verwaltungsräten der Fantastic Company AG einen schlauen Plan einfallen: Machen wir den Johst und seinen Aktienversenker fertig, indem wir ihm die Firma → CaptainCork wegnehmen. Das in etwa muss das Fantastic-Trio irgendwann beschlossen haben.

Es hätte fast geklappt. Woran sind Krautscheid und seine Verwaltungsrats-Komplizen am Ende gescheitert? Weil ich im Recht war und mir die besseren Anwälte zur Seite standen. Nämlich → diese und → diese und → dieser.

Hier steht, wie das  Duo Krautscheid und Meier-Rossi vergeblich versuchten, dem lästigen Blogger seine Firma CaptainCork zu stehlen → So half der Frankfurter Börsenhallodri Oliver Krautscheid dem windigen Schweizer Anwalt Roger Meier-Rossi beim (vereitelten) Klau von CaptainCork.com

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