Grund #4 warum ich glaube, dass es mit der MOLOGEN AG zu Ende geht: Oliver Krautscheid sitzt fester denn je im Aufsichtsrat und der Aktienkurs fällt unter 4 Euro.

Das Gericht hat entschieden! Im Streit um die Rechtmäßigkeit der Wahl Oliver Krautscheids in den MOLOGEN-Aufsichtsrat steht fest: Krautscheid darf bleiben. Endlich Stabilität – doch der Aktienkurs fällt immer tiefer!

Mal sehen, ob die Klägerfamilie Kalveram mit ihrem Anwalt, dem Aktionärsschützer Malte Diesselhorst, in die Berufung geht.

Seit seinem umstrittenen Amtsantritt als Vorsitzender des Aufsichtsrats im August 2014 ist Krautscheids Position in dem Krebsforschungsunternehmen stabiler denn je. Das müsste eigentlich eine gute Nachricht sein, die Kontinuität und Hoffnung auf ein Ende der Streitereien signalisiert. In der Regel wird so etwas mit einer Kurserholung belohnt.

Nicht jedoch bei MOLOGEN.

Denn obwohl die PR-Abteilung von MOLOGEN auch noch eine Erfolgsmeldung nach der anderen rausballert (HIV-Studie in Dänemark kommt in die Puschen etc.), fällt der Aktienkurs von MOLOGEN immer tiefer und gelegentlich sogar unter 4 Euro. Zum Beispiel heute – 3,90 Euro. So schlechte Kurse gab es in den letzten 10 Jahren nicht!

Ja, das Börsenumfeld schwächelt. Aber viele Beobachter sehen auch einen klaren Zusammenhang mit der Präsenz des ungeliebten Ruinators Oliver Krautscheid im Unternehmen und beklagen die fatale Außenwirkung.

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1 Kommentar(e)

  1. HockeyStick schrieb:

    GRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR.

    In der schwierigen Lage will man ja niemandem Unrecht mit allzu kritischer Bewertung tun.

    Aber was gibt es denn an TOP Publikationen wie Nature etc. von den Mologen Helden. Bei den medizinischen Laien daheim kann man ja alles sonstwie aufblasen.

    Aber mal ganz ehrlich: Mologen wirbt damit, dass Sie in Punkto Forschung ganz vorne dabei wären.

    Was haben die Mologen Forscher denn an Top Forschungsergebnissen auf Pubmed veröffentlicht? Kenne die Namen bzw. Forschungsschwerpunkte nicht. Aber es wäre doch mal ein guter Ansatzpunkt um das Know-How bzw. einen evtl. Brain-Drain erkennen zu können. Vielleicht war Mologen ja an mehren Top Baustellen dran und muss die nur noch erfolgreich zuende führen – mit externer Hilfe und darf das Know-How nicht für einen Teller Bohnen wegschenken.

    Wie schaut’s aus auf Pubmed – was hat Mologen da auf der Pfanne? Hat irgendwer eine Ahnung?

    Viel wichtiger ist ja auch die Frage, ob Forschung jetzt kaputtgespart wurde bzw. was da noch Verwertbares auf der Pfanne liegt.

    27.10.15 um 21:24 | Permalink

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