Auch die “Süddeutsche Zeitung” schreibt heute über MOLOGEN und den Widerstand gegen Oliver Krautscheid. SO wollte man bei MOLOGEN aber nicht in die Schlagzeilen kommen…

Eigentlich wollte man bei MOLOGEN nicht mit solchen Meldungen in der Presse groß rauskommen. Aber dank Oliver Krautscheid ist das jetzt anders…

Nach einem “Tagesspiegel”-Bericht macht jetzt auch ein Artikel in der Rubrik “Personalien” im überregionalen Teil der “Süddeutschen Zeitung” die Runde. Leider ist der Beitrag (noch) nicht online, daher hier im Wortlaut:

Turbulenzen bei Biotech-Konzern

Oliver Krautscheid, 47, Aufsichtsratsvorsitzender des Biotech-Unternehmens Mologen, erlebt turbulente Zeiten. Kurz vor der Hauptversammlung des Konzerns am Mittwoch befindet er sich mitten in einem Rechtsstreit mit drei Aktionären. Ihr Vorwurf: Krautscheids Wahl zum Vorsitzenden im vergangenen Jahr war nicht rechtens. Wie der Anwalt der Kläger, Malte Diesselhorst, sagt, habe Krautscheid (Foto: OH) zum Zeitpunkt seiner Wahl bereits mehr Mandate in anderen Aufsichtsräten besetzt als zulässig ist. Außerdem habe es auch beim Wahlvorgang selbst Unzulänglichkeiten gegeben. Krautscheid war von Beginn an umstritten gewesen. Einige Aktionäre vertraten die Meinung, er habe bei anderen Unternehmen „wenig erfolgreich agiert“, wie Diesselhorst sagt. Der ehemalige Unternehmensberater saß und sitzt bereits in Kontrollgremien verschiedener Bau-, Energie- und Softwarefirmen. Ein Urteil im Prozess erwartet der Rechtsanwalt Mitte August. Bereits am Mittwoch werden aber bei der Hauptversammlung von Mologen die Weichen für Krautscheids Zukunft im Unternehmen gestellt. Wegen der Unruhen hatte er vor einigen Wochen seinen Posten zur nächsten Wahl zur Verfügung gestellt. Nun wurde er vom Aufsichtsrat für die Neuwahlen am Mittwoch aber erneut vorgeschlagen. „Jetzt entscheiden die Aktionäre“, sagt eine Mologen-Sprecherin. Die Vorwürfe der Anfechtungsklage weist sie zurück. Neben den Unruhen um Krautscheid tut sich bei Mologen derzeit auch sonst einiges. Vergangene Woche gaben zwei Vorstände ihren Rücktritt zum Ende des Jahres bekannt – aus persönlichen Gründen, wie die Sprecherin betont, zu Krautscheid bestehe „überhaupt kein Zusammenhang“. Neue Vorstandsvorsitzende wird ab 1. November die Managerin Mariola Söhngen.

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