Einer im MOLOGEN-Vorstand versucht noch ehrlich zu bleiben! Forschungsdirektor Dr. med. Alfredo Zurlo: „Weniger als eins von 100 Medikamenten schafft es überhaupt bis zum Patienten.“ Das hört sich ja ganz anders an, als die dumme Jubel-PR des Unternehmens.

Absurde Jubelmeldungen aus der PR-Kiste, ein Vorstandsvorsitzender, der sich zu völlig übertriebenen Aussagen hinreißen lässt und zwei dubiose Großaktionäre, die das Unternehmen im Würgegriff halten.

Die MOLOGE AG könnte in diesem Advent ein Lichtlein des Anstands und der Glaubwürdigkeit gebrauchen.

Zurlo, einer der ausnahmsweise NICHT lügt?

Das scheint nun der Forschungsdirektor des Unternehmens angezündet zu haben – Dr. med. Alfredo Zurlo, der lange Jahre beim Pharmariesen Roche in mittlerer Position gearbeitet hat und im April 2013 zu MOLOGEN stieß.

In einem sympathischen Interview für angehende Wissenschaftler plaudert Zurlo aus dem Nähkästchen seiner Forschungsarbeit bei Roche und MOLOGEN. Und sagt etwas, das die unglaubwürdige MOLOGEN-PR auf angenehme Weine konterkariert:

„Weniger als eins von 100 Medikamenten schafft es überhaupt bis zum Patienten.“

Das ganze Interview kann man hier lesen.

Seit Jahren leere Versprechungen.

Wie wenig vertrauenswürdig die Unternehmenskommunikation von MOLOGEN inzwischen wirkt, merkt man alleine, wenn man die höchst unterhaltsamen Beiträge im Aktionärsforum des Portals Wallstreet-Online liest. Hier äußert sich zum Beispiel ein Nutzer mit diesem Textbeitrag.

„Ich war 2008 und 2011 in Mologen investiert. Hatte, soweit ich mich erinnern kann, zuletzt zu EUR 8,50 das Handtuch geworfen (mit Verlust verkauft). Verfolge seitdem nichtsdestotrotz unregelmäßig die Aktie und diesen Thread. Meiner Meinung nach ist die Situation inzwischen derart nebulös, dass man nicht ernsthaft in Mologen investieren kann. Von genialen Produkten, für die Lizenzabschlüsse UNMITTELBAR bevorstehen, war auch 2008 und 2011 schon die Rede.“

Der komplette Beitrag und die Reaktionen darauf sind hier abrufbar.

Wer diese Lichtgestalt Dr. Zurlo genau ist und ob irgendwas dafür spricht, dass er noch immer für seinen Ex-Arbeitgeber Roche tätig ist (was manche behaupten), werden wir demnächst beleuchten.

1 Kommentar(e)

  1. Molestus schrieb:

    Inzwischen macht der Aktienversenker ja seinem Namen bei MOLOGEN alle Ehre. Wollen Sie dem Duo Wagner/Krautscheid auf diese Weise schaden? Zurlo sagt: “Weniger als eins von 100 Medikamenten schafft es überhaupt bis zum Patienten.” Und im selben Atemzug: Ich hatte so eines. Damit will er doch sich auf die Schulter klopfen. Aus der o.a. Äußerung von Zurlo zu schließen, dass Mologen-Meldungen Jubel-PR seien, ist schon ziemlich kühn.

    01.12.14 um 18:59 | Permalink

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