Graf Thun und Hohenstein will keine MOLOGEN-Aktien verkaufen, obwohl seine SALVATOR GmbH große Verluste macht. Das ist sehr beruhigend. Trotzdem hört der MOLOGEN-Kurs nicht auf zu fallen…

Seit Jahren arbeitet die MOLOGEN-Großaktionärin SALVATOR Vermögensverwaltung stark defizitär. Das kenn jeder nachlesen, der hier klickt.

Eigentümer von SALVATOR ist Ferdinand Graf von Thun und Hohenstein, der in Südfrankreich ein Weingut betreibt.

Alleine 2009 bis 2012 hat SALVATOR unter der Führung von Susanne Klimek (die für den Grafen im MOLOGEN-Aufsichtsrat sitzt) rund 6.7 Mio. Euro verbrannt.

Ein Verlierer-Duo lenkt MOLOGEN.

Das ist ein ganz schöner Batzen Geld – insbesondere, wenn man weiß, dass es in den vergangenen Jahren nicht besonders schwer gewesen ist, auf dem Immobilienmarkt profitabel zu agieren.

Aber Frau Klimek ist nicht alleine. Auch ihr MOLOGEN-Aufsichtsratskollege Oliver Krautscheid fällt durch massive Misserfolge und Millionenverluste auf.

Verluste, wohin man blickt.

Krautscheid ging gerade in Frankreich mit SICARA pleite und fährt seit Jahren als Verantwortlicher bei der FANTASTIC AG und bei der  DEUTSCHEN EIGENHEIM AG (Ex-Design Bau AG) einen ruinösen Kurs.

Was haben diese beiden Millionenverbrenner im dreiköpfigen Aufsichtsrat von MOLOGEN zu suchen – kann man dafür nicht kompetentere Leute nehmen? Das dürfte sich mancher Aktionär fragen.

Erstes Wertpapier: minus 50%!

Klimek leitet neben Thun-Hohensteins SALVATOR GmbH auch dessen Weingut COMTE DE THUN. Die attraktive Dame verantwortet somit wohl einen Großteil der gräflichen Geschäfte.

Nun hat Graf Thun-Hohenstein im Jahr 2004 einen SALVATOR-Genussschein platziert, über den hier nicht sehr vertrauenserweckend berichtet wird, und damit 15 Mio. Euro eingesammelt. Dieser Genussschein wird noch bis zum 31. Dezember 2014 gehandelt und dürfte dann irgendwann zur Rückzahlung fällig sein. Das Wertpapier notiert aktuell weit unter seinem Ausgabepreis – mit ca. 50% Abschlag, wie man hier nachlesen kann.

Zweites Wertpapier: minus 85%!

Ein zweiter SALVATOR-Genussschein läuft 2021 ab und notiert derzeit sogar bei ca. minus 85%. Hier kann man sich die beiden Verkaufsprospekte runterladen.

Wenn Thun-Hohenstein in den letzten Jahren diese gigantische Miese gemacht hat – wie will er einmal das viele Geld an jene Genussschein-Käufer zurückzahlen, die noch nicht verkauft haben? Und bildet der katastrophale Kurs seiner Spekulationspapiere nicht auch den inneren Wert von SALVATOR ab? Es ist nicht auszuschließen, dass dem Grafen das Wasser bis zum Halse steht.

NEIN, der Graf und SALVATOR wollen  keine MOLOGEN-Aktien verkaufen!

Nun, vielleicht mag sich alles mit dem raschen Verkauf einiger Immobilien regeln lassen.

Aktuelle Ergänzung vom 26. März 2015: Thun und Hohenstein und seine Geschäftsführerin Klimek winken ab. In einem Abmahnschreiben, das dem Aktienversenker am 14. Januar 2015 zugeschickt wurde, bestehen beide darauf: „Die SALVATOR Vermögensverwaltungs GmbH muss zu keinem Zeitpunkt MOLOGEN-Aktien verkaufen.“ Deshalb wurden Überschrift und einzelne Textpassagen dieses Beitrags geändert bzw. gelöscht.

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