Hallo, Frau Susanne Klimek und Graf Thun-Hohenstein von der SALVATOR GmbH! Warum wollen Sie unsere Fragen über Ihre Genussscheine nicht beantworten?

Der Aktienversenker hat viele Wochen lang auf eine Antwort von Susanne Klimek und/ oder Graf Ferdinand von Thun und Hohenstein von der SALVATOR Vermögensverwaltungs GmbH gewartet, der 7% von der MOLOGEN AG gehört.

Frau Klimek ist ja Geschäftsführerin von SALVATOR und sitzt im MOLOGEN-Aufsichtrat. Und Graf Thun und Hohenstein ist dort über SALVATOR Großaktionär.

Großer Einfluss auf MOLOGEN.

Wir haben uns gefragt, wie zwei Menschen, die einen recht starken Einfluss auf die Geschicke der MOLOGEN AG nehmen, im eigenen Haus wirtschaften und uns mit den Genussscheinen von SALVATOR beschäftigt, die an der Börse München notieren. Und haben ein paar Fragen verschickt. Leider vergeblich.

Nach der Versendung unserer Fragen waren wir sogar bei SALVATOR in München-Schwabing und haben dort geklingelt. Niemand machte auf. Deshalb veröffentlichen wir jetzt unsere Interviewfragen hier und hoffen auf eine Reaktion.

Hinter dem Fenster links sitzt SALVATOR.

Sehr geehrte Frau Klimek, sehr geehrter Graf von Thun und Hohenstein,

ich muss mich ja nicht mehr vorstellen, wir haben uns bereits auf der MOLOGEN-HV kennen gelernt. Wie Sie wissen, betreibe ich das kritische Aktionärsblog www.Aktienversenker.de und recherchiere unter anderem auch über die Verhältnisse bei der MOLOGEN AG bzw. über die Gesellschafter und Vertreter im Aufsichtsrat. Hierfür erlaube ich mir, Ihnen ein paar Fragen zu stellen:

  • Frage1: Wie kommt es, dass die Salvator Vermögensverwaltung seit Jahren defizitär arbeitet, obwohl doch die Immobilien- und Aktienmärkte boomen?
  • Frage 2: Die von der Salvator ausgegebenen beiden Genussscheine notieren (gemäß Salvator-Website) aktuell bei ca. 48 bis 50 Euro (1. Genussschein – Sie nennen es „1. Tranche“ – WKN 71 60), also mit ca. 50% Abschlag und bei ca. 14 bis 20 Euro (2. Genussschein – Sie nennen es „2. Tranche“ – WKN A0 JN D0), also mit ca. 80 bis 85% Abschlag auf den Nominalwert. Können Sie uns diesen bedauerlichen Wertverlust erklären?
  • Frage 3: Der erste Genussschein läuft nach zweimaliger Verlängerung am 31.12.2014 aus. Wann dürfen die Anleger mit der Rückzahlung des Nominalwertes rechnen und wie hoch ist der Rückzahlungsbetrag in Summe (inkl. Zinsen), wenn man weiß, dass diese Genussscheine nominal im Nennbetrag von 15 Mio. Euro ausgegeben wurden? Oder wurde der Erlös aus der „zweiten Tranche“ bereits zur Teilrückzahlung der „ersten Tranche“ verwendet?
  • Frage 4: Wie sehen sie die Auswirkungen der Rückzahlung auf die Salvator Vermögensverwaltung? Ihre Genussscheinzeichner der „zweiten Tranche“ bewerten die Salvator jetzt schon mit 86% Abschlag. Sehen sie den Abschlag als gerechtfertigt an, oder notieren die Genussscheine weit unter ihrem inneren Wert?
  • Frage 5: Wieviel Nominalkapital ist aktuell noch von „Tranche 2“ im Umlauf?

Falls Sie diese Fragen beantworten möchten, kann ich Ihnen gerne ein persönliches Gespräch in München anbieten. Ich werde am kommenden Freitag (31. Oktober 2014) in der Stadt sein und hätte zwischen 14h und 18h Zeit, um zu Ihnen zu kommen.

Mit freundlichen Grüßen…

1 Kommentar(e)

  1. Elke Niedballa schrieb:

    Auch ich habe Genusscheine im Wert von 15.000 Euro erworben. Versprochene Zinszahlungen sind nicht erfolgt. Lediglich rund 1000 Euro liegen noch im Depot. Auf anfallende Fragen erhalte ich keine Antwort.Welche Möglichkeit habe ich, wieder an mein Geld zu kommen,kann ich klagen, was passiert nach Ablauf der festgeschriebenen Zeit…..

    04.07.18 um 11:16 | Permalink

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