Da bleibt einem die Spucke weg! So dreist quatscht sich Oliver Krautscheid vor den Mologen-Aktionären aus der Insolvenz der Ley International Fashion Company AG raus.

Die Insolvenz der Ley International Fasion Company, wo Oliver Krautscheid Vorsitzender des Aufsichtsrats gewesen ist, war nur ein kurzes Randthema auf der Mologen-HV am 13. August 2014.

So ein Lebenslauf muss sauber bleiben!

Doch wie Oliver Krautscheid im Rahmen seiner Bewerbungsrede zum Mologen-Aufsichtsratschef versuchte, sich aus der Verantwortung für diese Firmenpleite zu reden, wirft ein Licht auf seinen kreativen Umgang mit der Wahrheit.

Er sei erst kurz vor dem Ende des Unternehmens in der Verantwortung gestanden, wollte “einem Freund” (Escada-Gründer Wolfgang Ley) helfen und retten, was zu retten ist, erklärte Krautscheid und bedauerte, dass er wohl zu spät gekommen sei.

Vom Anfang bis zum Ende im Aufsichtsrat dabei.

Das Insolvenzverfahren wurde am 6. Februar 2009 beim Amtsgericht München beantragt und am 29. April 2009 eröffnet.

Dem Aktienversenker liegt allerdings das “Protokoll über die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrats” der Modefirma vor, aus der eindeutig hervorgeht, dass Krautscheid bereits zu Beginn als Mitglied des Aufsichtsrats mit von der Partie war. Datum des von Krautscheid unterschriebenen Protokolls: 9. Mai 2008.

Insolvenz? Damit hat der smarte Oli nichts zu tun.

Das Handelsregister in München meldet die Neueintragung am 9. Juli 2008. Am 26. November erfolgte eine Kapitalerhöhung, am 13. Mai 2009 wurde die Gesellschaft als aufgelöst gemeldet.

Eintragung – Kapitalerhöhung – Insolvenz. Herr Krautscheid hat in verantwortungsvoller Position das Unternehmen durch jede Phase seiner kurzen Geschichte begleitet. An dessen Pleite war er jedoch nicht maßgeblich beteiligt, will er den Mologen-Aktionären weismachen.

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