Projekt „Fleher Leben“ in Düsseldorf – jetzt auch hier trickreiches Marketing der Deutschen Eigenheim AG, berichtet die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung). Das ist wohl nötig, um den katastrophalen Börsenkurs der Design-Bau-Aktie zu heben.

Aus einem Artikel in der großen rheinischen Regionalzeitung WAZ geht hervor, dass die Deutsche Eigenheim AG nicht nur in Potsdam und Berlin trickreich bei der Vermarktung von Neubauprojekten vorgeht. Sondern auch in Düsseldorf.

Demnach gibt es für das Immobilienprojekt Fleher Leben zwar wenigstens einen eigenen Baugrund (anders als in Potsdam – wie wir hier berichten), jedoch keine gültige Baugenehmigung, schreibt die WAZ.

Die Aktienversenker haben selbst zum Telefonhörer gegriffen, in Düsseldorf nachgefragt und den WAZ-Bericht bestätigt bekommen – sicher ist sicher. Der stellvertretende Bezirksvorsteher Dietmar Wolf über das Projekt „Fleher Leben“ der Deutschen Eigenheim AG in seinem Stadtteil: „Wenn jetzt die Baugenehmigung nicht so erteilt wird, dann haben die ein Problem.“

Auch Wolfs Kollege, der Bezirksvorsteher Walter Schmidt hatte zuvor zur WAZ gesagt, eine Baugenehmigung liege nicht vor. Und es sei fraglich, ob der jetzige Investor (Deutsche Eigenheim AG) seine Ideen so, wie im Internet beschrieben, verwirklichen könne.

Dennoch protzt die Deutsche Eigenheim AG frech: „Wir stehen seit 5 Tagen im Netz, seitdem haben wir mehr als 150 Anfragen und auch schon zahlreiche Reservierungen“ (aus WAZ vom 1.3.2013).

Warum begibt sich die Deutsche Eigenheim AG mit hohem Werbe- und Marketingsaufwand derart aufs Glatteis und riskiert jegliche Glaubwürdigkeit am Markt?

Der Hintergrund dürfte die Börsennotierung des Unternehmens sein (notiert noch als Design Bau AG) und der Druck, welcher auf Investor Thorsten Wagner, dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Bilanzverdreher Oliver Krautscheid und der Unternehmensführung insgesamt liegt.

Denn nicht nur in Düsseldorf und Potsdam könnte die Lage kritisch sein. Auch in Berlin scheint man sich mit gewagtem Luftschloss-Marketing im Gespräch halten zu müssen, wie die Aktienversenker hier belegen.

Auf diese Weise verkauft man seriös zwar kein einziges Haus bzw. keine Wohnung, aber dichtet hübsche Märchen für Börse und Aktionäre und versucht seinen Kurs irgendwie in den Griff zu bekommen. Der notiert nämlich aktuell auf deprimierend tiefem Stand:

Quelle: Börse Frankfurt

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