Krimineller Hacker-Angriff auf den Aktienversenker! Wie verzweifelt sind die anonymen Täter über diese Website?

Ein sehr harter, anonymer DDoS-Angriff auf den Server der Aktienversenker hat die Erreichbarkeit der Website von Montag bis heute (Mittwoch) stark eingeschränkt. Was das heißt und welche Strafen für diesen kriminellen Akt verhängt werden, steht hier (klicken!).

Die Aktienversenker haben in der Computerszene Freunde, die sich diesen Angriff angesehen haben. Er wurde gezielt und mit deutlicher Zerstörungsabsicht ausgeführt. Solche Attacken sind nicht billig. Insider sprechen von Kosten bis zu 1.000 US-Dollar pro Tag. Spezialisten, die sich für so einen Schlag anwerben lassen, sitzen zumeist in Russland.

Brutale Versuche, die Aktienversenker zu stoppen hat es ja schon gegeben. Zum Beispiel den frechen Versuch des Anwalts Roger Meier-Rossi, sich das Weinblog CaptainCork unter den Nagel zu reißen, der hier (klicken!) genau beschrieben wird.

Ein weiterer Versuch war ein Schreiben an den Domäne-Verwalter dieser Website, der den Aktienversenkern zugeleitet wurde. Die Identität des Absenders der E-Mail (eine Rechtsanwältin namens Meier von einer Kanzlei “Jung und Meier”) ist wahrscheinlich gefälscht. Grammatik und Inhalt erlauben Rückschlüsse auf die intellektuelle Verfassung des Schreibers und stammen (hoffentlich) nicht von einer zugelassenen Rechtsanwältin. Das Schreiben im Wortlaut:

Wir haben Sie als Kontakt für die folgende Domain: http://www.aktienversenker.de im Whois Verzeichnis gefunden.

Unserer Mandant (Name gelöscht) hat uns beauftragt die Rechtsmäßigkeit der öffentlichen Publikationen über seine Persona im Internet zu überprüfen.

Dabei sind wir auf die Seite aktienversenker.de gestoßen.

In diesem Blog wird deutlich ersichtlich, dass es sich um das Unternehmen Corporate Equity Partners AG handelt. So schreibt auch der Autor des Bloges:

“Aktienversenker.de ist ein Blog, das über die Ereignisse rund um die Corporate Equity Partners AG…”

Leider ergeht der Verdacht aus dem Geschriebenen und Berichteten in diesem Blog, dass es sich mehr um eine Namensschwärzung von Herrn (Name gelöscht) und weiteren Personen handelt!

Zuerst wollen wir Sie aufmerksam machen auf die Tatsache, dass unserer Mandant (Name gelöscht), in diesem Unternehmen tätig war nur bis zum Jahre 2009! Nach ihn hat eine Andere Person sein Platz als Geschäftsführer eingenommen. Nicht des zu trotz, wird Herr (Name gelöscht) immer wieder als ehemaliger Geschäftsführer genannt, und mit allen Berichten in Verbindung gebracht!

Ebenso werden private Dokumente (Briefe, die Herr – Name gelöscht – von seiner Bank bekommen hat, etc.) öffentlich zur Schau gestellt, was eindeutig seine Privatsphäre verletzt! Das Ganze grenzt an Strafwidrigkeit und wird unserer Seits mit dem Besitzer des Bloges verfolgt.

Laut § 186 “Üble Nachrede” ist es Strafbar Behauptungen zumachen, welche den Ruf eines Menschen schädigen.

Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Eins der Beispiele: In einem der Artikel auf der Seite, werden “Beweise” gebracht in form von mehreren Schriftstücken, zwischen zwei Institutionen, welche Informationen anfordern, um die Geschäftstätigkeiten von Herrn (Name gelöscht) aufzuklären.

Gleich im Title des Artikels wird das Ganze mit “Marktmanipulation” in Zusammenhang gebracht! Nicht des zu trotz, auch wenn dieser Verdacht damals war, so wurde er bis heute nicht nachgewiesen! Dieses Artikel ist trotzdem immernoch im Internet ersichtlich!

Am Ende dieses Briefes, haben wir eine Liste mit Links und Beweisen gebracht, welche den Verdacht der Rufsschädigung unseren Mandantes stützen!

Wenn der Autor dieser Seite hätte wirklich die Situation der Corporate Equity Partners AG klären wollen, oder wie er selbst schreibt, dass er den Besuch der Generalversammlung zustande kommen lassen wollte, hätte er dieses hinter geschlossenen Türen mit den anderen Aktionären gemacht!

Nun sieht es mehr nach einer Hexenjagd aus… besonderes wie man an den Menupunkten links sehen kann: “Freunde, Feinde…” Es werden immer wieder sämtliche Personen ausdiskutiert, und nicht nur die Themen, welche am Blog ursprünglich erläutert wurden, sondern ihr ganzes Leben außerhalb der Corporate Equity Partners AG!

Wir könnten dieses Schreiben noch “Kilometerweit” fortsetzen, sehen aber nicht die Notwendigkeit dazu. Wir appellieren an sie – als Hoster oder Domain Registranten, diese Inhalte zu entfernen, oder von der Schau der Öffentlichkeit zu verbergen.

2 Kommentar(e)

  1. Kielholen schrieb:

    Würde mich interessieren, ob das Geld für diese Attacke von den Aktionären abgezogen wurde.

    25.07.12 um 13:40 | Permalink
  2. Matrose schrieb:

    Mensch… mach doch ‘n update fuer dein WP, dann wird es nicht so einfach sein dich anzugreifen.
    hab den gleichen Scheiß gehabt… glaub mir, eine aktuelle Word Press Version ist ‘ne halbe Sache!

    26.07.12 um 10:23 | Permalink

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