Filz in der Fantastic Company AG: Fast eine halbe Mio. für Anwaltskanzleien, obwohl kein einziges Geschäft zustande kam. Und immer profitiert Verwaltungsrat Roger Meier-Rossi als Kanzlei-Partner davon.

Ziemlich genau 451.000 Euro gab die Fantastic Company AG (ehemals Corporate Equity Partners AG) in den Jahren 2006 bis 2011 für Rechtsanwälte aus. Obwohl das erfolglose Management kein einziges Geschäft zustande brachte. Und das Geld floss immer genau an jene Kanzleien, in denen der Anwalt und Verwaltungsrat Roger Meier-Rossi Partner war/ ist.

Die Dreistigkeit, mit sich die Mitglieder des Managements der Fantastic Company AG vom Geld der Aktionäre bedient haben, ist von den Aktienversenkern immer wieder beschrieben worden.

Ein Blick in den jüngsten Konzernabschluss der Fantastic Company AG (2011) verlängert eine weitere Beweiskette, welche die von Eigennutz beherrschten Methoden des Managements ans Licht zieht.

Sie betrifft den stellvertretenden Präsidenten des Verwaltungsrats: Roger Meier-Rossi, der zurzeit Partner in der Rechtsanwaltskanzlei Erne Meier Mongiovi Rechtsanwälte ist.

Wie hier (klicken) bereits berichtet wurde, wandert das Mandat der Fantastic Company AG von einer Kanzlei zur nächsten. Nämlich immer dorthin, wo Verwaltungsrat Roger Meier-Rossi gerade Partner geworden ist*.

Insofern profitiert der stellvertretende Verwaltungsrat der Fantastic Company AG doppelt. Durch sein Verwaltungsrats-Honorar, welches er von der AG kassiert UND als Partner jener Kanzleien, die zwischen 2006 und 2011 von der Fantastic Company AG rund 451.000 Euro erhalten haben. Dabei ist in diesem Zeitraum vom komplett erfolglosen Management (Markus Gildner, Roger Meier-Rossi und seit 2009 Oliver Krautscheid) kein einziges Geschäft getätigt worden.

Was haben diese Kanzleien und Roger Meier-Rossi eigentlich für die Gesellschaft geleistet, um diese Bezahlungen zu rechtfertigen?

In den Augen der Aktienversenker ist das ein weiterer Schlag ins Gesicht der Aktionäre der Fantastic Company AG.

Rechtsanwalt Roger Meier-Rossi hat als Mitglied des völlig erfolglosen Managements der Fantastic Company AG dieses Unternehmen seit 2006 begleitet und dabei doppelt abkassiert.

Obwohl in dieser Zeit weit über 6 Mio. Euro  aus dem Vermögen der Aktionäre wirkungslos ausgegeben worden ist.

Aber wie heißt es so schön in einem lustigen Spruch? Das Geld ist nicht weg – es ist nur woanders. Zum Beispiel in den Taschen von Roger Meier-Rossi und seinen Partner-Kanzleien.

*Kanzleien, in denen Roger Meier-Rossi Partner war/ ist:

  • Kloter Rechtsanwälte waren bis Mitte 2008 Rechtsdienstleister der Corporate Equity Partners AG. Dort hat man man von 2006 bis  2008 (als Roger Meier-Rossi die Kanzlei als Partner verließ und zu Lutz Rechtsanwälte ging) 240.430 Euro Beratergeld an die Fantastic Company AG verrechnet.
  • Legis Rechtsanwälte (früher Lutz Rechtsanwälte) waren von Mitte 2008 bis Mitte 2011 von der Fantastic Company AG mandatiert und haben bis 2011 insgesamt 182.220 Euro kassiert.
  • Erne Meier Mongiovi Rechtsanwälte sind seit Mitte 2011 von der Fantastic Company AG mandatiert und kassierten seither 28.303 Euro. Seit 1. Juli 2011 ist Roger Meier-Rossi Partner der Kanzlei.

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