Serafin Privat Holding: Oliver Krautscheid ist raus. Sind den feinen Vermögensverwaltern seine Geschäftsmethoden unheimlich geworden?

„Herr Oliver Krautscheid ist nicht mehr bei uns tätig.“ Diese Auskunft haben  die Aktienversenker neulich am Telefon gesagt bekommen. Von einer freundlichen Dame, die in der Vermögensverwaltung der steinreichen Familie Haindl das Telefon abhebt.

Seltsam, das letzte mal, als die Aktienversenker über die Serafin Privat Holding berichteten, sah das noch ganz anders aus. Stolz prunkte ein geschmackvolles Schwarzweiss-Bild von Oliver Krautscheid auf der Website des Unternehmens, wo Krautscheid als Partner und später als Mitglied des Beirats genannt wurde – wenn sich die Aktienversenker richtig erinnern.

Interessant bei dieser Verbindung war für die Aktienversenker vor allem das enorme Vermögen der Familie Haindl, die ihre Augsburger Papierfabrik vor über 10 Jahren verkauft haben. Da gehörten die Haindls schon lange zu den reichsten Deutschen.

Wie und warum es zur Zusammenarbeit der Haindls mit Oliver Krautscheid kam, wissen die Aktienversenker nicht. Auf jeden Fall scheint man nun getrennte Wege zu gehen.

Den Abschied durch die Firma kann man in diesem Gesellschafterbeschluss nachlesen.

Es ist nicht auszuschließen, dass Oliver Krautscheids Geschäftsmethoden sich rumgesprochen haben. Und letztendlich seine totale Erfolglosigkeit bei der Corporate Equity Partners AG (heißt seit Sommer 2012 The Fantastic Company AG), wo sich Krautscheid seit Mitte 2009 trotz allem eine großzügige Vergütung ausbezahlen lässt.

So etwas wirkt wie Gift in einer Vermögensverwaltung, wo es um Vertrauen und Diskretion geht.

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